Hubert von Goisern kommt nach Bayreuth

Hubert von Goisern hat nie das gemacht, was von ihm erwartet wurde, und war damit konsequent erfolgreich. Von den Anfängen als Alpenrocker mit dem „Hiatamadl“ über seine Expeditionen nach Tibet und Afrika bis zum bahnbrechenden Erfolg von „Brenna tuats guat“. Noch immer steckt Hubert von Goisern voller Ideen und Energie, er bleibt neugierig und fordert sein Publikum heraus. Ab Herbst 2020 geht Hubert von Goisern endlich wieder auf große Tournee und kommt am 24.10. auch nach Bayreuth.

Hubert von Goisern, 1952 in Bad Goisern im österreichischen Salzkammergut als Hubert Achleitner geboren, zählt ohne Zweifel zu den Mitbegründern des modernen Alpenrock. Seine ersten musikalischen Gehversuche machte von Goisern mit 16 Jahren in der örtlichen Blaskapelle. Meinungsverschiedenheiten mit dem Kapellmeister bezüglich des redundanten Repertoires und wegen Huberts damals schulterlangen Haaren führten drei Jahre später zum Hinauswurf. In seinen Zwanzigern verbrachte er ein paar Jahre in Südafrika, Kanada und auf den Philippinen, um einen neuen Zugang zu Volksmusik zu suchen. Nach seinem Musikstudium in Wien griff er 1986 erstmals zur Ziehharmonika, noch im selben Jahr lernte er den Musiker Wolfgang Staribacher kennen, mit dem er gemeinsam als „Die Alpinkatzen“ auftrat. Wolfgang und Hubert veröffentlichten 1988 ihre erste Platte „Alpine Lawine“, gingen 1991 jedoch wieder getrennte Wege. In Salzburg fand er dann mit Keyboarder Stefan Engel, Schlagzeuger Wolfgang Maier, Gitarrist Reinhard Stranzinger sowie Sängerin und Jodlerin Sabine Kapfinger die neuen „Alpinkatzen“. Mit der neuen Formation wurde dann ausgiebig getourt, und auch im Ausland konnten erste Erfolge gefeiert werden. 1995 wagte von Goisern einen Ausflug in die Filmwelt, machte sein Schauspieldebüt im TV-Film „Hölleisengretl“ und komponierte die Filmmusik für Joseph Vilsmaiers Kinofilm „Schlafes Bruder“. Anschließend zog sich Hubert von Goisern weitestgehend aus der Musikszene zurück und widmete sich voll und ganz der Hilfe für Tibet. Inspiriert von seinen Reisen sowie den Erzählungen von Schimpansenforscherin Jane Godall entstanden die beiden Alben „Gombe“ und „Inexil“, letzteres enthielt ausschließlich tibetanische Volkslieder. Ab Erst 1999 arbeitete Hubert von Goisern wieder an einem Album mit eigenen Kompositionen. Mit dem Album „Fön“ tourte er mit neuer Band zum ersten Mal seit sieben Jahren durch den deutschsprachigen Raum. Im Frühling wurde ein zweites Album, eine Sammlung von österreichischen Volksliedern, unter dem Namen „Trad“ veröffentlicht. Beide Werke wurden mit dem österreichischen Amadeus Musikpreis ausgezeichnet. 2007 startete der Musiker seine legendäre Linz-Europa-Tournee: Innerhalb von zwei Jahren schippert er auf einem zur Bühne umgebauten Frachtschiff zunächst Donau abwärts bis zum Schwarzen Meer, über den Rhein-Main-Donau-Kanal nach Westen bis nach Rotterdam. Schon bei der ersten Runde tritt er vor insgesamt 80.000 Zuschauern auf. Seinen bisher größten Erfolg feiert Hubert von Goisern dann 2011: dann nämlich erschien das Album „Entwederundoder“ mit der Hitsingle „Brenna tuats guat“, die sich 5 Wochen an der Spitze der österreichischen Single-Charts hielt. Single und Album wurden mit Platin ausgezeichnet, zwei Amadeus Austrian Music Awards in den Kategorien „Album des Jahres“ und „Pop/Rock“ folgten. Das aktuelle Studio-Album „Federn“ mit seinem Country- und Bluegrass-Gefühl erschien im Mai 2015.

2020 gehen Hubert von Goisern und seine kongeniale Live-Band endlich wieder auf Tour und machen am Samstag, den 24.10. auch in der Bayreuther Oberfrankenhalle Halt.

Eintrittskarten für die Show in der Oberfrankenhalle, gibt es im Vorverkauf ab Freitag, den 20. September, 10 Uhr exklusiv im Shop des Künstlers.

Der allgemeine Vorverkauf beginnt am Freitag, den 27. September ab 10 Uhr. Tickets gibt es dann an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.eventim.de und www.motion-ticket.de.